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Optimierung von TM

Diese Seite soll Informationen über die Optimierung von TM kurz & knapp zusammenfassen. Dabei möchte ich betonen, dass es sich ausdrücklich um eine Zusammenfassung von im Forum diskutierten Möglichkeiten handelt. Für die Anwendung übernehme ich keine Haftung, dies geschieht auf eigene Gefahr! Die Hinweise beziehen sich auf den Einsatz von TM im Netzwerk, lassen sich jedoch größtenteils auch auf einen Einzelplatz-Betrieb übertragen.

Bitte beachten Sie unbedingt die im Forum angedeuteten Risiken beim Durchführen von Optimierungen, wie sie im Folgenden beschrieben sind! Insbesondere beim Umbenennen von DLL Dateien handelt es sich um Eingriffe in das Programm, die vom Hersteller nicht eingeplant sind. Es ist theoretisch denkbar, dass hieraus Probleme resultieren.

Pfade lokal an Einzelplätzen

Aus Gründen der Vereinfachung hatten wir in der Vergangenheit alle Pfade auf den Server gelegt, wie z.B. Formulare. Da unser Server aber in die Jahre gekommen ist, haben wir einzelne Progammpfade auf lokale Stationen gelegt, wie "Formulare, Vorlagen, Symbole etc." um das Netzwerk zu entlasten.

Ich habe den Eindruck, das dann diese Dokumente am Einzelplatz schneller aufgerufen werden. Gleichzeitig werden die Zugriffe auf den Server reduziert.

Bei Änderungen z.B. in den Volagen, muß man die geänderten Vorlagen natürlich dann vom Server auf die entsprechenden Einzelplätze kopieren, um im Netz wieder alles einheitlich zu haben.

CCleaner

Gehört hier nicht so ganz hin, habe aber keinen anderen Platz gefunden.

Wir verwenden regelmäßig den CCleaner (Download im Inernet). Damit kann der PC "entmüllt" werden. Sämtliche Funktionen des CCleaners sind problemlos verwendbar auf lokalen Stationen und auf dem Server. NB: Tuning Tools sind eigentlich nicht empfehlenswert. Der CCleaner "reinigt" aber nur das, was man auch per Hand (mit entsprechendem Wissen) machen Würde (sagt mein EDV-Mann meines vertrauens). Seit Jahren keine Probleme.

http://www.piriform.com/ccleaner

Abschalten von Zusatzmodulen

Den größten Performance-Gewinn bringt das Abschalten von Zusatzprogrammen wie ifox, DocPortal & Co. Erreicht wird dies durch Löschen bzw. Umbenennen einiger DLL-Dateien. Dieser Vorgang muss nach jedem Update wiederholt werden. Alternativ kann man das folgende Batch-Skript verwenden und es im Autostart-Ordner (bei einer Arbeitsgruppe) bzw. im Logon-Skript (Domäne) platzieren. Es prüft die Existenz der besagten DLL-Dateien und nimmt (z.B. nach einem Update) die Umbenennung vor.

UPDATE: ifox lässt sich nun ohne Umbenennen der dll-Dateien deaktivieren –> Optionen aufrufen und im Textfeld eingeben "i:fox aus"

:start
if exist C:\TurboMed\Programm\TMCordoba.dll goto tmcordoba
if exist C:\TurboMed\Programm\TMDocPortal.dll goto tmdocportal
if exist C:\TurboMed\Programm\TMVentarioClasses.dll goto tmventario
if exist C:\TurboMed\Programm\TMVitaX.dll goto tmvitax
goto ende

:tmcordoba
del C:\TurboMed\Programm\_TMCordoba.dll
rename C:\TurboMed\Programm\TMCordoba.dll _TMCordoba.dll
goto start

:tmdocportal
del C:\TurboMed\Programm\_TMDocPortal.dll
rename C:\TurboMed\Programm\TMDocPortal.dll _TMDocPortal.dll
goto start

:tmventario
del C:\TurboMed\Programm\_TMVentarioClasses.dll
rename C:\TurboMed\Programm\TMVentarioClasses.dll _TMVentarioClasses.dll
goto start

:tmvitax
del C:\TurboMed\Programm\_TMVitaX.dll
rename C:\TurboMed\Programm\TMVitaX.dll _TMVitaX.dll
goto start

:ende

CacheDB

Bei ausreichend großem Arbeitsspeicher am Server ist es sinnvoll, einmal täglich (vorzugsweise morgens) die Datenbank in den Zwischenspeicher zu laden. Hierzu legt man einen "geplanten Task" an (Systemsteuerung), welcher morgens vor Praxisbeginn das folgende Batch-Skript ausführt:

E:\TurboMed\Programm\TMAdmin.exe /cachepraxisdb >c:/cachedb.txt

Ausführliche Informationen gibt es hier.

Karteikarte

Möchte man bestimmte Spalten in der Karteikarte ausblenden, so wird man intuitiv als Spaltenbreite "0" angeben. Dies führt laut Berichten im Forum allerdings zu erheblichen Performanceverlusten. Es ist daher sinnvoll, als minimale Spaltenbreite "1" anzugeben. Optisch bringt dies nur minimale Veränderungen mit sich (die Linien werden etwas breiter). Die Einstellung findet sich unter Grundeinstellung → Karteikarte → Spaltenbreite

Hardware

Traurig aber wahr, die von turbomed.de veröffentlichten Mindestanforderungen für Clients sind tatsächlich auch als solche anzusehen. Arbeitsspeicher <1GB führt i.d.R. zu Performance-Verlusten. Der Datenbank-Server (FastObjects Server) ist nicht 64bit-fähig, d.h. er läuft auch unter Windows Server 2003 x64 im 32bit-Kompatibilitätsmodus. Multi-Cores werden ebenfalls nicht unterstützt, hierfür wären mehrere Lizenzen erforderlich. Weitere Informationen gibt es hier.

DB auf Fehler prüfen

Bei erheblichen Performance-Problemen sollte auch die Konsistenz der Datenbank sowie Fehler in der Struktur geprüft werden. Unter Sonstiges Wartung - Praxisdatenbanken prüfen / reparieren, Datenbankkonstienz prüfen findet man entsprechende Routinen. Ebenso ist eine Reorganisation ratsam (hierfür allerdings genügend Zeit einplanen (z.B. Wochenende), da es je nach Hardware etwas länger dauern kann. Das vorherige Absetzen des CacheDB-Befehls (siehe oben) erhöhrt die Geschwindigkeit)

Befehl zum Starten der Reorganisation am Server (Start - Ausführen)

E:\TurboMed\Programm\TurboMed.exe /reorg

Einmal am Tag sehr langsam?

Dieses Problem wurde hier im Forum diskutiert: Lösung: falsche Einstellung in der Benutzereinstellung (gilt nur für Einzelpraxis). Unter Benutzerverwaltung, Arztauswahlen darf nur angekreuzt sein "arbeitet für alle Ärzte" und sonst darf dort nichts stehen. D.h. also kein Name.

Terminal Server / RDP

Beim Einsatz von einem "echten" Serverbetriebssystem, d.h. z.B. Windows Server 2003/2008 (nicht Windows XP), kann man auch über die Remotedesktopverbindung arbeiten. Standardmäßig sind hier zwei gleichzeitige RDP-Verbindungen zugelassen (Stichwort Lizenzierung). Es ist zu empfehlen, hierfür seperate Benutzer im Active Directory anzulegen, diese in eine eigene OU (Organisationseinheit) zu verschieben und mit entsprechenden Gruppenrichtlinien einzuschränken (Bsp: Server kann nicht heruntergefahren werden, Terminalserver-Richtlinien…) Die Konfiguration erfordert allerdings recht umfangreiche Kenntnisse im Zusammenhang mit Windows-Servern, insbesondere der Terminalserver-Betrieb an allen Arbeitsplätzen sollte von entsprechenden Fachleuten betreut werden. Hier gibt es einige Stolpersteine, z.B. ist ein zweiter Server notwendig, da sich Domaincontroller und Terminalserver nicht gut vertragen etc.

Erfahrung aus der Praxis: Einen hohen Prozentsatz der Arbeitszeit befindet man sich ja letztendlich doch im eigenen Sprechzimmer, spätestens wenn Abends die Schreibtisch-Arbeit angesagt ist. Man kann also ohne weitere Lizenzkosten die Remotedesktopverbindung nur an diesem Arbeitsplatz nutzen (alle anderen Clients starten TM wie gewohnt). Ausreichende Hardware am Server vorausgesetzt, ist so ein deutlicher Performance-Gewinn möglich! (Arbeitet TM schneller, wenn man es direkt auf dem Server startet? Immer wenn dies der Fall ist, macht das Arbeiten über eine Remotedesktopverbindung Sinn!) Der Konfigurationsaufwand ist überschaubar. Die genaue Vorgehensweise ist im Forum zu erfragen, da sie hier den Artikel sprengen würde. Hier sollte nur die Möglichkeit aufgezeigt werden.

Diskussion

lapins, 03.10.2009 19:04

Terminal-Server: XP-Unlimited (10 User Lizenz) an 2 Stationen aktiv ohne Probleme. Kein spezielles Konfigurationswissen.
Client-TM (512mb win2000 bzw XP Home) werden bei Bedarf (zb Spiro) lokal gestartet. Dann aber OHNE Docportal, Ohne Ifap, Ohne IFOX

installation/optimierung.txt · Zuletzt geändert: 14.10.2013 16:51 von nobbie