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Installation von TurboMed auf einem Client

Das Prinzip

  1. Netzwerkfreigaben prüfen/einrichten (auf dem Server muß eine passende Freigabe für den Client existieren, sonst gibts vor allem mit dem Zugriff auf die Dokumente möglicherweise Probleme).
  2. Den Windowsbenutzer des Clients als Benutzer auf dem Server eintragen (gleicher Name, gleiches Passwort).
  3. Word/Office installieren
  4. sofern lokaler Zugriff auf Medikamenten-Datenbank erwünscht: Ifap-Index_Praxis oder Ifap-Praxis-Center installieren
  5. Die TurboMed CD auf dem Client installieren
  6. Von einem anderen Client die Dateien local.ini und global.ini (im Verzeichnis \TurboMed\Programm\ zu finden) hereinkopieren
  7. Die gültige Datei Bintab.dat (Lizenz, im Verzeichnis \TurboMed\, wohl meist auf dem Server) hereinkopieren
  8. Fertig! Kommt mir so einfach vor, habe ich was vergessen?

Ergänzung für D-Ärzte: am Beginn der Installation ist "Benutzerdefiniert" zu wählen, damit man TM-Look mit installieren kann. Das wird routinemäßig nicht mit einem Hacken versehen, macht ja auch Sinn, die meisten Ärzte sind eben keine D-Ärzte.

Nach der Installation muß das VCS noch eingerichtet werden. Da macht die TM-Hotline auch immer einen Hype draus.

TM muß über "Start > TM > TM.exe als Administrator" gestartet werden, sonst geht das nicht. Danach: TM Hauptmenue > Kommunikation >VCS > VCS Konfig: hier müssen die Pfade eingetragen werden, wie auf den anderen PC´s, kann man da ablesen. Danach an allen anderen Stationen TM beenden, dann läuft der nächste Punkt ohne Fehlermeldung. TM Hauptmenue > Kommunikation >VCS > VCS Service: einmal starten, fertig.

VPN-Tunnel für z.B. Telemed

Installiert man einen PC, an dem der Datenaustasch der BG-Berichte erfolgen soll, geht alles so wie oben beschrieben. Man muß nur noch den VPN-Tunnel einrichten (hilft einem ggf. die Fa. Telemed, wichtig?? im Anmeldefenster des VPN Tunnel "für alle Benutzer" setzen) und anschließend schaut man sich die Verzeichnisse auf dem alten PC an, an dem bisher der Datenaustausch erfolgt ist. Das was folgt habe ich ohne jeden Sachverstand gemacht, aber es funktioniert. Man kopiert einfach vom alten PC das Verzeichnis TM > VCS auf den neuen Rechner. Wir haben im Hauptverzeichnis der Festplatte noch ein Verzeichnis VCS. Das haben wir auch auf den neuen Rechner kopiert. Danach noch die Freigaben setzte (wie auf dem alten Rechner) und schon läuft wieder alles.

Details

Zu Punkt 1/2:
Die Netzwerkanbindung des Clientsystems kann zumindest bei Zugriff auf Windows2000prof. oder Windows2000server erfolgen, ohne daß der Client der Arbeitsgruppe oder Domäne der Praxis angehört, wenn auf dem Clienten ein Netzlaufwerk zu einem Ordner auf dem Server eingerichtet wird (sinnvollerweise zum Ordner TurboMed auf dem Server, muß freigegeben sein). Der Zugriff auch auf die Dokumentenordner auf dem Server ist dann gewährleistet (geprüft mit Zugriff auf \Dokumente\PatBrief\… und \Dokumente\Video\…). Bei der ersten Herstellung der Verbindung dieses Netzlaufwerkes mit dem Serverordner wird der Benutzername/Passwort eines am Server angemeldeten Users abgefragt, dann kann das Netzlaufwerk verbunden werden. Der Haken bei "Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen" darf nicht deaktiviert werden.
Danach wird beim Client-Betriebssystem Windows2000 direkt bei der Anmeldung am Betriebssystem das Passwort für den Serverzugriff abgefragt (zuletzt benutzter Username wird vorgegeben), der Serverzugriff ist anschließend direkt möglich, so daß TurboMed sogar aus dem Autostart-Ordner gestartet werden kann.
Bei dem Client-Betriebssystem WindowsXPprof. geschieht dies nicht automatisch beim Systemstart, hier legt man eine Verknüpfung zu dem Netzlaufwerk auf den Desktop, deren Aktivierung die Abfragemaske für Benutzername und Passwort eines angemeldeten Users am Server erscheinen läßt. Dies muß natürlich noch vor dem Start von TurboMed erfolgen.
(Mit der Kombination Client-Betriebsystem Windows2000 zum Server-Betriebssystem XPprof. wird diese Methode in Kürze getestet…)

zu Punkt 5:
Zum Abschluß der Installation erscheint ein Fenster, das die Möglichkeit bietet, den vorgegebenen direkten Start von TurboMed durch Entfernen des Hakens aus dem entsprechenden Ankreuzfeld zu unterbinden. Wer dies versäumt, kann die Client-Installation nur als Arbeitsplatzinstallation nutzen, solange in den 'Grundeinstellungen/Verzeichnisse/TurboMed/Lizenz' angekreuzt ist, daß diese zuerst auf dem Server gesucht werden solle. Wer dieses die Installation abschließende Fenster einfach nur bestätigt, kann die Kopieraktionen (Lizenzdatei und Praxisdatenbanken) nicht mehr vor dem ersten Start von TurboMed (siehe Punkt 7) durchführen, dadurch ergeben sich bei Netzwerk-Zugriffsproblemen (m.E. nur dann ? FIXME, wahnfried) eine Fülle von Fehlermeldungen, die kostenpflichtige Besuche des TurboMed-Systempartners nahelegen, falls man das Forum 'vondoczudoc' nicht kennt. Bei einer Einzelplatz-Installation ist dieses Vorgehen mit Kopieraktion vor dem ersten TurboMed-Start zwingend, bei einer Arbeitsplatzinstallation zum Vermeiden von unnötigen Fehlermeldungen und wegen des Offenlassens der Möglichkeit, auf Einzelplatzarbeit umstellen zu können, sehr empfehlenswert.

zu Punkt 6:
Über das Kopieren von Lokal.ini und Global.ini wurde viel diskutiert, es ist aber nicht schädlich, wie manchmal befürchtet. Jedoch sollte man sich vorher überlegen, ob man mit dem Kopieren dieser Dateien mehr Arbeit vermeidet oder sich vielleicht gerade vermehrt Arbeit macht. Der letztere Fall sollte seltener sein.

Wer seine Client-Rechner gleichartig aufbaut (TurboMed auf gleich benanntem Laufwerk installiert und die Pfade für die interne Datensicherung von TurboMed - sofern benutzt - an allen Clienten gleich organisiert), hat von dem Kopieren der beiden .ini-Dateien nur Vorteile, da dadurch praktisch alle arbeitsplatzspezifischen Einstellungen der Grundeinstellungen importiert werden. Wer aber noch keinen funktionierenden oder keinen vergleichbaren Client-Rechner hat, oder einen Rechner einbinden will, der sich in der Organisation der Festplatten von den anderen Clienten unterscheidet, hat nur dann Vorteile von der Übernahme der Lokal.ini und Global.ini von einem anderen Rechner, wenn viele Grundeinstellungen gegenüber dem TurboMed-Standard verändert wurden. Dies würde aufwiegen, nach dem Kopieren der beiden Dateien die Grundeinstellungen auf dem neuen Clienten anpassen zu müssen (Installationslaufwerkangabe unter Verzeichnisse-TurboMed, Datensicherungspfade der internen TurboMed-Datensicherung und -Spiegelung, noch etwas?)

zu Punkt 7:
Wer den Clienten irgendwann mal als Einzelplatzversion nutzen können möchte, kopiert vor dem ersten Start von TurboMed nicht nur die BINTAB.dat, sondern auch die 'PraxisDB' und sicherheitshalber auch die 'DruckDB' vom Server ein. Dadurch wird der Datenstand der Client-Datenbanken an den Stand des Servers angeglichen. Beim ersten Programmstart 'merkt' sich TurboMed offensichtlich deren Zuordnung in Bezug auf Praxisform, Zulassungsnummern und Arztnamen. Dies muß zur verwendeten Lizenz passen (solange sowohl Praxis-Datenbanken als auch die Lizenz vom Server bezogen werden, fällt das nicht auf). Natürlich muß für das Kopieren der Praxis-Datenbanken genügend Platz auf der Festplatte vorhanden sein, insbesondere für die PraxisDB.

Alternative Methode

Wenn man den Client im Netz eingebunden hat, die aktuelle Installations-CD aber nicht parat hat, sucht man im Netzwerkbrowser den Pfad \\server\TurboMed\NetSetup\setup.exe auf und startet das Setup per Doppelklick, Arbeitsplatzinstallation auswählen.Hinweis im Forum von Grwolf.

Achtung: Danach vor dem Starten von TM

  1. die richtige Lizenzdatei bintab.dat (vom Server) in das lokale Verzeichnis TurboMed kopieren
  2. wer den Rechner irgendwann auch als Einzelplatzversion nutzen können möchte, kopiert auch den Ordner 'PraxisDB' und sicherheitshalber auch die 'DruckDB' vor dem ersten TurboMed-Start in die Neuinstallation auf dem Client.
  3. Überlegungen zum ggfs. Kopieren von Lokal.ini und Global.ini aus dem Ordner TurboMed\Programme eines gleichartig konfigurierten Client-Rechners entsprechend der o.a. Gesichtspunkte.
  4. Dann über das Windows-Startmenü/Programme/TurboMed zuerst die TurboMed Grundeinstellungen öffnen und den Standort der PraxisDB (auf dem Server), ggf. den Serverpfad, den Pfad zu den Dokumenten usw. angeben. Unbedingt darauf achten, daß man nicht aus Versehen die PraxisDB an die Demolizenz anpasst (es kommt eine entsprechende Sicherheitsabfrage), also unbedingt vorher geprüfte Datensicherung der Serverdatenbanken anlegen!

Installationsanleitung für TurboMed auf Client mit Betriebssystem Windows2000: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=5269#5269

Installationsanleitung für TurboMed auf Client mit Betriebssystem WindowsXP: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=5258#5258

Gute Installationsanleitung TurboMed auf Client mit Betriebssystem Vista: http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?p=5378#5378

installation/client.txt · Zuletzt geändert: 21.11.2013 20:21 von nobbie